SEO News der Woche
Mein Avatar fasst für Euch die wichtigsten SEO News der Woche zusammen.
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Weitere InformationenNick Fox: EU-Weitergabe von Suchdaten gefährdet Nutzererfahrung
vom 29.9.2026
Nick Fox von Google hat die Europäische Union wegen geplanter Vorgaben zur Weitergabe von Suchdaten scharf kritisiert. Er beklagte, dass diese Maßnahmen seiner Ansicht nach zu einer deutlichen Verschlechterung der Suchergebnisse führen würden. Die Kritik richtet sich konkret an Regelungen, die EU-weit gelten sollen und den Austausch von Daten mit Konkurrenten oder Dritten erzwingen könnten. Google befürchte negative Folgen für die Qualität, Sicherheit und Privatsphäre der Suche in den EU-Ländern. Fox warnte, dass die geplante Weitergabe von Suchdaten die Nutzererfahrung in der Europäischen Union nachhaltig beeinträchtigen könne.
Google startet globalen AI-Modus für Hintergrund-Recherchen
vom 29.9.2026
Google hat im sogenannten Google AI Mode eine neue Funktion freigeschaltet, mit der Nutzer Rechercheaufträge im Hintergrund laufen lassen können. Die Neuerung steht laut Ankündigung allen Nutzern weltweit zur Verfügung. Damit können Anwender Such- oder Analyseaufträge starten und nebenbei andere Aufgaben auf dem Gerät erledigen, während die KI im Hintergrund arbeitet. Für Nutzer bedeutet das eine beschleunigte Arbeitsweise und geringere Wartezeiten bei längeren Recherchen. Die Funktion ist Teil von Googles Ausbau seiner KI-gestützten Assistenzfunktionen und wird nun global ausgerollt.
Google erweitert Search Console: Multimodaler Filter zeigt neue Daten
vom 27.9.2026
Google hat in der Search Console einen neuen multimodalen Filter eingeführt, der zusätzliche Daten anzeigt. Die angezeigten Daten waren bisher in keinem Report enthalten. Die Neuerung dürfte Website-Betreibern und SEOs eine genauere Analyse von Suchdaten ermöglichen. Damit erweitert Google die bisherigen Reporting‑Optionen in der Search Console und reagiert auf den Bedarf an umfassenderen Auswertungsmöglichkeiten. Wie sich die neue Filterfunktion in der Praxis auswirkt und welche Daten genau ergänzt wurden, bleibt abzuwarten, bis Google weitere Details veröffentlicht.
Google warnt: Hinweise beim Verlassen können Rankings schaden
vom 29.9.2026
Google weist darauf hin, dass bestimmte Hinweise beim Verlassen einer Website für die Bewertung problematisch sein können. Konkret geht es um Fälle, in denen Nutzer ein nicht ausgefülltes Formular per Zurück-Button verlassen oder über Empfehlungslinks von einer Seite weggeführt werden. Solche Mechanismen könnten aus Sicht von Google kritisch gewertet werden, wenn sie das Nutzerverhalten beeinträchtigen. Wichtig ist dabei, dass Nutzer, die klar die Absicht haben, zurückzukehren, nicht daran gehindert werden sollten. Die Hinweise zielen darauf ab, Webentwickler und Betreiber zu sensibilisieren, damit Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenbewertung nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Google testet Tracking-Parameter in Links von AI‑Übersichten
vom 2.10.2026
Google testet offenbar, Tracking-Parameter zu Links innerhalb von AI-Overviews hinzuzufügen. Der Versuch betrifft die URL-Struktur in automatisch generierten KI-Übersichten und soll zusätzliche Kennzeichen an Klicks anhängen. Damit könnte das Unternehmen unterscheiden, ob ein Nutzer auf einen Link aus einer AI‑Übersicht oder aus den normalen Google-Suchergebnissen geklickt hat. Wird das Feature vollständig ausgerollt, würde es die Analyse von Traffic-Quellen und die Zuordnung von Klicks zu AI-basierten Ergebnissen erleichtern. Für Publisher und Web-Analysten bedeutet das eine neue Möglichkeit, die Herkunft von Besuchern genauer zu bestimmen und die Rolle der AI-Übersichten bei der Verteilung von Traffic zu bewerten.
Google-Spam-Update September 2026: KI-Bewertung rückt erneut in Fokus
vom 2.10.2026
Diese Woche berichteten wir über die erste spürbare Wirkung des Google-September-2026-Spam-Updates. Am Mittwoch und Donnerstag folgte eine zweite Welle von Auswirkungen, die von zahlreichen Webmastern und Seitenbetreibern registriert wurde. Die Änderungen führten zu sichtbaren Schwankungen in den Suchergebnissen, die auf eine Bereinigung spamartiger Inhalte hindeuten. Im Zusammenhang damit wurde außerdem an den Bericht zur Bewertung von KI-Beiträgen erinnert, der weiterhin Bedeutung für die Qualitätsprüfung von Inhalten hat. Die Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Lage dynamisch ist und weitere Anpassungen seitens Google möglich sein könnten, weshalb die Entwicklungen weiter verfolgt werden.
Bing testet "Recommended by" mit unklaren Affiliate-Verlinkungen
vom 2.10.2026
Microsoft testet in seiner Suche Bing eine neue Sektion mit der Bezeichnung "Recommended by", in der jeweils das Unternehmen genannt wird, das die Empfehlung ausspricht. Die Sektion zeigt Produkt-Thumbnails, die den genannten Empfehlungen zugeordnet sind. Besonders auffällig ist, dass die Produkt-Thumbnails zu verschiedenen Händlern verlinken und nicht zu dem Unternehmen führen, das die Empfehlung ausgesprochen hat. Das weckt Fragen zur Transparenz, weil nicht klar ist, ob es sich um redaktionelle Empfehlungen, bezahlte Platzierungen oder Affiliate-Verlinkungen handelt. Bing testet das Feature derzeit, und es bleibt abzuwarten, wie Microsoft die Nutzerführung und Kennzeichnung in Zukunft gestaltet.
Google aktualisiert Leitfaden: Hauptinhalte besonders entscheidend
vom 2.10.2026
Google hat sein Hilfedokument "creating helpful, reliable, people-first content" aktualisiert und zwei neue Abschnitte ergänzt. Im ersten neuen Abschnitt betont Google, dass die Hauptinhalte besonders entscheidend sind und liefert eine Definition dessen, was als Hauptinhalt gilt. Der Abschnitt erklärt außerdem, wie sogenannte Search-Quality-Rater die Qualität dieses Hauptinhalts bewerten. Der Text nennt zudem eine zweite neue Sektion, zu der im vorliegenden Hinweis keine näheren Details genannt werden. Die Änderung zielt darauf ab, Webautoren klarere Leitlinien zur Erstellung hilfreicher, zuverlässiger und nutzerorientierter Inhalte zu geben.
Google testet Sitelink‑Ads im AI Mode
vom 2.10.2026
Google Ads tauchen derzeit vermehrt im sogenannten AI Mode auf, wie aktuelle Beobachtungen zeigen. Google testet verschiedene Anzeigenformate, um zu ermitteln, welche Formate die höchste Klickrate erzielen, was sich von bisherigen Link‑Darstellungen in AI Mode unterscheiden könnte. Ein veröffentlichter Screenshot deutet darauf hin, dass Google Ads in Form von Sitelinks innerhalb der AI‑Antworten erscheinen könnten. Die Tests könnten kurzfristig das Nutzererlebnis und die Sichtbarkeit von Anzeigen in KI‑gestützten Antworten verändern. Unklar bleibt, wie umfassend ein Rollout geplant ist und welche Folgen dies langfristig für Werbetreibende und Nutzer hat.
Google fordert manuelle Prüfung aller KI-Inhalte vor Veröffentlichung
vom 2.10.2026
Google hat die Richtlinie zur Verwendung generativer KI-Inhalte in einem Dokument für Google Search überarbeitet. In der Aktualisierung fordert das Unternehmen diejenigen, die KI-generierte Inhalte auf ihren Websites einsetzen, dazu auf, alle KI-generierten Inhalte vor der Veröffentlichung manuell auf Genauigkeit und Vertrauenswürdigkeit zu prüfen. Die Vorgabe richtet sich an Websitebetreiber und Content-Erstellende, die generative KI bei der Inhaltserstellung nutzen. Damit betont Google die Verantwortung von Publishern, Fehler zu vermeiden und die Qualität der bereitgestellten Informationen sicherzustellen. Die Änderung im Google-Search-Dokument ist als Präzisierung der Erwartungen an Webinhalte zu verstehen und soll als Leitlinie für die Handhabung von KI-Inhalten dienen.
Gericht weist Penske-Klage gegen Google wegen AI-Overviews ab
vom 1.10.2026
Vor rund einem Jahr reichte Penske, Betreiber und Eigentümer von Rolling Stone, The Hollywood Reporter, Billboard, Variety und weiteren Titeln, eine Klage gegen Google wegen dessen "AI Overviews" ein. Die Klage richtete sich gegen Googles Nutzung von Textauszügen durch seine KI-gestützten Übersichten, mit dem Vorwurf, Google habe ohne rechtliche Grundlage Inhalte verwendet. Das Gericht wies den Fall nun jedoch ab, weil Penske nicht nachweisen konnte, dass Google mit dem Unternehmen eine formelle Vereinbarung getroffen habe, Inhalte im Austausch gegen Traffic zu verkaufen. Damit scheiterte Penskes Kernbehauptung, Google habe Inhalte heimlich vermarktet beziehungsweise gegen Besucherzahlen eingesetzt. Der Entscheid beendet vorerst den Rechtsstreit, lässt aber offene Fragen zur Nutzung journalistischer Inhalte durch KI-Angebote.